Welche staatlichen Zuschüsse gibt es für den Bau von privaten Niedrigenergiehäusern?

Gepostet von Windmann am Okt 4, 2011 in Alternative Energien

SolarenergieDer Hausbau kann eine große Hürde darstellen. Ein solches Vorhaben verlangt sowohl eine hohe finanzielle Investition, als auch ein großes Maß an Zeit. Aus diesem Grund sollte man dieses Unternehmen mit Bedacht angehen und nichts überstürzen. Auf diese Weise vermeidet man böse Überraschungen und etwaige finanzielle Engpässe. Die wichtigsten Vorkehrungen sollten noch vor Baubeginn getroffen werden.

Was beim Antrag von staatlichen Zuschüssen beachtet werden muss

Ein Schritt, der vor Beginn des Hausbaus unbedingt getan werden sollte, ist die Suche nach speziellen Förderungen. Das ist insbesondere dann von Wichtigkeit, wenn man sich für den Bau eines Niedrigenergiehauses entscheidet. Dieses stellt langfristig eine lukrative Investition dar, da man hierfür staatliche Zuschüsse bekommen kann und die Betriebskosten niedriger ausfallen als bei Häusern herkömmlicher Bauart. Fördergelder werden sowohl vom Bund als auch von den Ländern und Kommunen ausbezahlt. Die Fördermittel, für die die Kreditanstalt für Wiederaufbau verantwortlich ist, können bis zu 50.000 Euro betragen. Man sollte bereits im Vorfeld immer darauf achten, dass die vorgeschriebenen Richtlinien für Niedrigenergiehäuser eingehalten werden. Dabei muss sowohl auf den maximalen Energieverbrauch als auch eine entsprechende Verglasung der Fenster sowie die korrekte Stärke der Isolierung geachtet werden. Ebenso sollten die Kellerdecke und das Hausdach über eine ausreichende Dämmung verfügen.

Auch Altbausanierungen werden gefördert

Eine zusätzliche staatliche Förderung wird gewährt, wenn man sein Heim mit Solarenergie beheizt. Diese wird mit Hilfe von Solarzellen gewonnen, die auf dem Dach des Hauses befestigt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass diese Form der Energiegewinnung insbesondere in der kälteren Jahreszeit weniger Energie liefert. Entsprechende Zuschüsse kann man jedoch nicht nur beim Neubau eines Niedrigenergiehauses, sondern auch bei Altbausanierungen, durch welche die spezifischen Energiestandards erreicht werden, beantragen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat hierfür ein spezielles Förderprogramm mit dem Namen “Energieeffizient Sanieren” vorgesehen.

Welche Schritte vor dem Ansuchen um Zuschüsse zu tätigen sind

Wer sich für finanzielle Zuschüsse interessiert, sollte sich im Vorfeld gründlich über diese informieren. Hierfür sollte man sich von einer erfahrenen Fachkraft beraten lassen. Dies kann entweder der zukünftige Baumeister, oder der Mitarbeiter eines Geldinstituts sein. Dadurch wird sichergestellt, dass man auf alle Eventualitäten gefasst ist. Das Internet stellt für Einsteiger ebenfalls eine gute Informationsquelle dar. Dort kann man sich nicht nur einen guten Überblick verschaffen, sondern auch Erläuterungen zu den anstehenden Amtswegen finden. Allerdings ist hierbei immer darauf zu achten, dass es sich um seriöse oder aktuelle Informationen handelt. Es ist ebenfalls zu empfehlen, einen kurzen Blick in die Energieeinsparverordnung aus dem Jahr 2009 zu werfen. Dort erfährt man, welche Anforderungen ein Niedrigenergiehaus erfüllen muss.

Bild: anweber – Fotolia.de

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